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Asfalon

Übersicht

Beschreibungstext

Im Norden Asfalon´s findet man vorwiegend Laubwälder. Besonders um das Gebirge „Altitudo Lupus“ wachsen Eichen oder Rotbuchen. Flächen, die nicht von dem Gebirgsmassiv oder von Wald eingenommen werden, sind überwiegend Weidelandschaften man findet jedoch auch den einen oder anderen Tümpel oder ein Moor im Landesinneren. Zwei Orte erheben sich aus der Wildnis, zum einen die stolze Hafenstadt Illumin und zum anderen im Nordosten der Ort der Stille, Menagon die Metropole der Gelehrtenschaft.

Die Baronie Gelderwald ist die einzige mit einer völlig ausgebauten, gepflasterten Straße. Neben dieser Straße haben sich einige Bauern niedergelassen und auch Gasthäuser kann man aufsuchen, so denn man sie vor der Sperrstunde (22 Uhr) erreicht. Der Boden hier ist sandig mit wenigen Steinen und so ist es kaum verwunderlich, dass man auf einer Reise durch den Norden zwangsläufig an großen Getreide, Mais oder in der wärmeren Jahreszeit an Erdbeerfeldern vorbeikommt.

Die Tierwelt in diesen Gefilden ist Artenreich und üppig vertreten. So findet man an der Küste neben Möwen auch den einen oder anderen Adler und im Wasser tummeln sich Makrelen und Dorsche. Auf den Weideflächen im Landesinneren trifft man neben den großen Schaaf- und Rinderherden der Einwohner auch auf die eine oder andere Heidschnucke. An den Waldrändern trifft man gelegentlich auf Hasen oder Rehe, auch Wildschweine verirren sich zum fressen mal hier her. Im Wald selbst pulsiert das Leben und neben dem hier zahlreich vertretenem Rotwild leben hier auch einige Jäger, so findet man neben Fuchs und Marder auch den Wolf oder Luchse. Verirrt man sich einmal in die Berge, trifft man auf Steinböcke oder Widder, jedoch hat hier zwischen Felsspalten auch eine andere Rasse quartier bezogen.

Der Worg, von den Menschen auch Wolfsmensch genannt, treibt hier sein Unwesen. Versuche ihn zu vertreiben oder gar aus zu rotten blieben bislang erfolglos. Das hat diese Kulturschaffende Wesenheit einzig und allein den Gegebenheiten zu verdanken, die im „Altitudo Lupus“ vorherrschen. Die Felsspalten und Höhlen bieten hervorragende Verstecke und die rauen Winter tragen dazu bei, dass sich diese Wesen erholen können, denn selten verirren sich Menschen zu dieser Jahreszeit in die Berge.

Auf der Straße zwischen Illumin und Menagon trifft man größtenteils Händler, Bauern oder mit etwas Glück einen Gaukler oder einen Spielmann. Der Weg ist beschwerlich und nicht selten überschätzen sich Reisende auf der fast 170 Meilen langen Strecke. Im Frühling oder im Herbst findet man zahllose Reisende, während im Sommer oder Winter kaum jemand die Straßen bereist.

Die Baronie Waidermark darf man getrost als Kornkammer Asfalon´s bezeichnen. Die großen Weidelandschaften sind übersäht mit verschiedensten Getreidearten. So findet man neben Roggen und Gerste auch Hafer. Im Sommer wachsen hier Mais und Salat, während im Herbst die Kartoffeln geerntet werden. Im Frühling blühen die Obstbäume in voller Pracht, dieses Ereignis wird mit dem großen jährlichen Weinblütenfest gefeiert.

Die Straße ist befestigt, jedoch nicht gepflastert und nach starken Regenfällen im Herbst kaum passierbar. Herbergen findet man wenige, lediglich an der Verbindungsstraße gen Gelderwald wurden einige errichtet. Im Landesinneren selbst, abseits der großen Straße, findet man gerade eine Hand voll Gasthäuser neben dem Pfad in Richtung Estria. In den Bergen ist man jedoch völlig auf sich allein gestellt.

Die Wälder erinnern in ihrer Form sehr an jene, die man in der Baronie Gelderwald findet. Kommt man jedoch näher an die steilen Klippen des „Nebula Saxum“ Gebirges, ändert sich der Wald. Die Bäume sind größer und älter, sie könnten wohl so manche Geschichte erzählen. Die Wälder ändern sich von Laub- in Mischwald und je näher man dem Gebirge kommt, umso weniger Laubbäume findet man. Vor den Bergen werden die Eichen und Buchen dann von Kiefern und Fichten abgelöst.

Der Wald wird von den hier lebenden Menschen gemieden, am Anfang noch licht und einladend, wird er mit fortschreiten immer dunkler und dichter. Zahlreiche Legenden ranken sich um den „Finsterwald“ wie er im Volksmund genannt wird. So mancher der den Wald betrat ward nie wieder gesehen. Einige berichten von Elfen mit blauer oder schwarzer Haut und wieder andere erzählen Geschichten von Geistern oder Dämonen. Was jedoch stimmt und was erdacht wurde vermag niemand zu wissen. Auffällig ist allerdings, dass man das Leben in den anderen Wäldern Asfalon´s hört und vor allem sieht. Im „Finsterwald“ hingegen herrscht Stille, mit etwas Glück findet man vielleicht ein verirrtes Reh oder einen Keiler, jedoch sind das absolute Ausnahmen. Kein Vogel singt und auch das zirpen von Grillen im Sommer scheint von diesem Wald verschluckt zu werden.

Der Fluss Glenire welcher am Rande der Stadt Menagon entspringt, teilt sich in der Mitte Asfalon´s in zwei Schwesterarme welche Chorfeno und Ripio genannt werden. Fische findet man in diesen Gewässern kaum, lediglich in kleineren Seitenarmen kann man mit etwas Glück einige Forellen an Land ziehen. Die Strömung ist am Ripio welcher sich am „Nebula Saxum“ entlang schlängelt nicht besonders stak und so konnte man einige Wassermühlen errichten.

Die Baronie Waidermark wird von einigen Grenzsoldaten und patrouillierenden Reitern bewacht. Noch immer hat man Sorge das Illumin eines Tages Vergeltung üben könnte. Diese Sorge ist derweil völlig unbegründet, man handele jedoch nach dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ heißt es, wenn man einen der Soldaten darauf anspricht.

Weit im Süden findet man die Insel Systox, bislang vermochte noch kein Seefahrer die schwierigen Gewässer um sie herum zu durchschiffen. Strudel und Sandbänke machten bisher jeden Versuch der Überfahrt zunichte und inzwischen haben die Kapitäne die im Hafen von Illumin mit ihren Schiffen vor Anker liegen resigniert und keiner von ihnen ist bereit sein Schiff oder seine Mannschaft aufs Spiel zu setzen. Kundschafter berichten jedoch des Öfteren Lichterscheinungen auf der Insel ausgemacht zu haben. Dieses offene Geheimnis ruft auch Zuständigkeiten der Kirchen und der Armee auf den Plan. Man einigte sich bislang jedoch nur darauf weiter zu beobachten und ab zu warten.

Der Osten Asfalon´s wird von den steil aufragenden Klippen des „Nebula Saxum“ eingenommen. Sie bilden auch die Grenze zu den Baronien Gelderwald und Waidermark. In den Bergen wurde bislang erst en Ort errichtet, zum einen wegen der schwierigen Lage und zum anderen, wegen dem „Finsterwald“ den man am Fuße des „Nebula Saxum“ durchqueren muss um hinauf in die Berge zu gelangen.

Der Weg zur einzigen Siedlung ist gefährlich, im Sommer sind die steinigen Pfade eine Tortur und so manchem wurde die Hitze schon zum Verhängnis. Im Winter sind die Wege unpassierbar und jeder, der den Abstieg vor Wintereinbruch nicht schafft, ist verdammt sein Ende in den Bergen zu finden. Im Frühling verwandeln sich Rinnsale durch abschmelzende Gletscher in reißende Bäche, so mancher, der die Gefahr unterschätzte ward nie mehr gesehen. Lediglich m Herbst ist eine Reise fast ungefährlich, wenn allerdings Stürme oder starke Gewitter auf Reisende hereinbrechen, sieht alles wieder anders aus.

Trotz der zahlreichen Gefahren machen sch immer wieder Pilger oder Reisende auf den Weg nach Estria, um dort die silberne Flamme zu besichtigen und um zu beten. Eine Pilgerreise in Asfalon können nur die wenigsten antreten. So muss man Menagon, Illumin und Estria besuchen, um alle Haupttempel zu besichtigen.

Im Südosten des Landes, abseits der Pfade leben die Elfen, auch in den Bergen sollen sie gesehen worden sein. Niemand kennt ihren genauen Heimatort, so munkelt man, dass sie ein Leben als Nomaden führen, andere jedoch sagen, ihr Ort wäre durch Magie unsichtbar gemacht worden und wieder andere vertreten die Meinung, man hätte das Dorf im dichten Wald einfach noch nicht gefunden.

Die Tierwelt in diesen Gefilden Asfalon´s ist eher rar gesät was Artenreichtum angeht. Bergziegen, Widder oder Steinböcke findet man reichlich, doch das Rotwild scheint in dieser Region kaum vor zu kommen. Wildschweine oder Rehe lassen sich nicht blicken, lediglich einige Hasen kann man nach langer suche finden.

Der Fluss Chorfeno gräbt sich schon seid Jahrhunderten durch den Berg und bei einer Reise gen Estria kommt man nicht umhin, die tosenden Wasserfälle zu bestaunen. Der Fluss fließt teils über und teils unterirdisch und reißt alles mit sich in die Tiefe.

Herbergen oder Gasthäuser findet man im Gebirge nicht, in Estria sind die einzigen Unterkünfte die diesen Namen verdienen. Neben den Pässen im Gebirge findet man Höhlen oder gezimmerte Unterstände mit Feuerstellen. Von Übernachtungen in Höhlen sollte jedoch Abstand genommen werden. Zahlloses Getier könnte in den Höhlen lauern und wer möchte schon neben einem hungrigem Bären oder einem Wolfsrudel aufwachen?

All jenen, die eine Reise gen Estria unternehmen möchten, sei ein Führer angeraten. Auf keinen Fall sollte man die Passwege allein gehen. Will man sich keinen Führer leisten können oder wollen, muss man sich in jedem Fall zu einer Gruppe zusammenschließen, um heil und gesund in Estria an zu kommen

 

 

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